Elisabeth Schlumpf

Psychotherapeutin und Autorin

oktober blog 2018. der raum des abschieds

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Meine Arbeitsweise

Meine berufliche Arbeitsweise wird bestimmt durch die Leitidee des in jedem Menschen vorhandenen Wachstumspotentials. Einschränkende Bedingungen in der Kindheit und Verletzungen im Laufe des Erwachsenenlebens können dieses Potential an seiner vollen Entfaltung hindern.

Ziel einer Psychotherapie ist das Wieder-Herstellen der Verbindung mit den eigenen Wachstumskräften.

Ängste, Depressionen und Suchtphänomene können als Selbstheilungsversuch des Organismus betrachtet werden, sozusagen als "Notausgang" in Überforderungs-Situationen. Körperorientierte Psychotherapie befähigt Menschen, beeinträchtigende oder überholte Verhaltensmuster abzubauen und durch angemessenere zu ersetzen.

Damit wird das Gefühl wieder erlangt, Einfluss auf sich selber nehmen zu können und das eigene Leben im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten zu gestalten.

Mein Konzept ist tiefenpsychologisch fundiert und ganzheitlich orientiert.

Methodisch beziehe ich neben der verbalen Sprache die Körpersprache mit ein. Von daher werden Symptome nicht ausschliesslich als unerwünschte Störfaktoren betrachtet, sondern als Ausdruck und Signale einer zusammenhängenden Einheit von Psyche und Soma. Man kann sie als Aufforderung nehmen, ihre Botschaften zu entschlüsseln und stimmigere Lösungen für die anstehenden Probleme zu finden.  

Eine wichtige Hilfe sind dabei Träume, die oft Hinweise zur Lebens-Situation oder den einzuschlagenden Weg enthalten, die aus tieferen Schichten, dem "inneren Kompass" herkommen.

Film über das Alter...

Mein erster Blog ist ein Geschenk an Sie.

Alt sein – ein schrecklicher Gedanke?

Bestimmt kennen Sie den Satz:
"Alt werden wollen wir alle, aber alt sein will niemand."
Er ist bezeichnend für unsere Gesellschaft, über der die Vorstellung vom Alter wie eine drohende Wolke hängt. Alt werden, ja, aber bitte in jugendlicher Frische und Leistungsfähigkeit. Weil älter werden auch bedeutet, etwas von diesen Eigenschaften zu verlieren, fürchten viele Menschen das Altern wie der Teufel das Weihwasser.

Bei Frauen kommt noch der Verlust der Faltenlosigkeit, bei Männern des Stehvermögens dazu. Warum sonst die vielen Reklamen für Anti-Aging-Crèmes und die Angebote für Viagra im Internet? Nicht mehr konkurrenzfähig sein, zum alten Eisen gehören, nicht mehr begehrt werden – wahrhaft ein schrecklicher Gedanke!
Aber muss das so sein, oder sind es unsere Vor-Stellungen, das, was wir vor die Wirklichkeit stellen? Als ich anfing zu begreifen, dass ich selber auch eines Tages alt sein werde, habe ich ein Buch geschrieben, in dem ich mein Konzept eines erfüllten Alters entwickelte. Sein Titel: "Wenn ich einst alt bin, trage ich Mohnrot.“
"Mohnrot“ steht für die drei L, auf die wir auch im Alter nicht verzichten müssen: Liebe, Leidenschaft und Lebendigkeit.

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der neue BLOG 2018

Der Raum des Abschieds

Der Gedanke an Tod und Sterben gehört zum Alter. Es bringt nichts, das Lebensende zu verleugnen. Es bringt aber auch nichts, ständig daran zu denken und den Kopf hängen zu lassen.

Früher war alles besser

Ich hatte mir vorgenommen, diesen Satz nicht über die Lippen zu lassen, wenn ich einst im vorgerückten Alter wäre. Zu sehr schmeckte er nach rückwärtsgewendeter, vergangenheitsverklärender Sicht der Dinge. Und heute? Muss ich nicht zugeben, dass früher einiges besser war?

Grosseltern

Bitte lesen Sie weiter, auch wenn Sie keine eigenen Kinder oder Enkel haben. Es geht um etwas ganz Elementares: das Weiterreichen von Lebenskompetenz an die nächsten Generationen.

Altersgedichte

Altersgedichte Das Alter hat viele Poeten in allen Jahrhunderten angeregt, Altersthemen in Gedichtform festzuhalten. Die Stimmung in diesen Versen wechselt von Wehmut, Zuversicht oder Resignation zu Weisheit und Abgeklärtheit. Man sollte es nicht glauben, aber bereits im 16. Jahrhundert hat eine Nonne und spätere Heilige, Teresa von Avila, in Gebetform festgehalten, worum es bei der Gestaltung des Alters geht. Auch wenn der Text nicht so alt sein sollte, enthält er doch beherzigenswerte Einsichten, die ganz modern anmuten.

Leidenschaft im Alter?

Kürzlich stiess ich beim Durchblättern eines Wochenmagazins auf das Foto eines jungen Mannes mit strahlendem Lächeln. Der zugehörige Text trug den Titel: «Das wundervolle Altsein». Was hatte dieser junge Mann mit dem Alter zu tun?

Lob der Langsamkeit

Entschleunigung ist gut. Entschleunigung tut not im Stress und der Hektik unserer Gesellschaft. Aber die Entschleunigung im Alter, das Langsamerwerden, weil wir nicht mehr schneller können: Wie gehen wir damit um?

Übergänge

Meistens schenken wir den Übergängen in unserem Leben zu wenig Beachtung. Am ehesten noch einem einschneidenden wie der Pubertät, diesem jahrelang sich hinziehenden Übergang vom Kind zum Erwachsenen. Sei es, dass wir eigene Erinnerungen an diese turbulente Zeit in unserem Leben haben oder dass wir sie mit unseren Kindern durchstehen müssen. Es gibt aber viele unscheinbarere Übergänge: z.B. von der traumerfüllten Nacht in den Tag mit seinen Alltagsaufgaben oder vom Urlaub zurück in die berufliche Wirklichkeit. Einer der wichtigsten Übergänge ist heute der Abschied von der Berufstätigkeit, verbunden mit dem Eintritt ins sogenannte Rentenalter. Manche Firmen bieten spezielle Vorbereitungskurse an für diesen Schritt. Das ist sicher gut, aber erst die Erfahrung lehrt uns, wie wir damit umgehen können.

Freundschaft mit Tieren

Tiere sind kein Ersatz für menschliche Freundschaften, aber sie können die Einsamkeit im Alter, z.B. nach dem herben Verlust eines geliebten Menschen, lindern helfen. Eine Freundin von mir, die mit ihrem Mann viele Beziehungsschwierigkeiten redlich durchgestanden hatte und auf einen guten Lebensabend zu zweit hoffen durfte, verlor ihn noch vor dem Pensionsalter durch eine heimtückische Krankheit. Trost brachte ihr in ihrer Verlassenheit ein kleiner Hund, der sie in Anspruch nahm und immer da war, wenn sie sich einsam fühlte.

Gibt es etwas, was ich bereue?

Wenn wir auf unser Leben zurückblicken, gibt es meistens etwas, was wir bereuen, sei es etwas, was wir getan oder etwas, was wir unterlassen haben. Es kann etwas Schwerwiegendes oder etwas Lässliches sein, wie z.B. ein liebevolles Wort nicht ausgesprochen zu haben.

Rückzug von der Welt?

In früheren Jahren, als ich von Familie und Beruf noch mehr belastet war, habe ich mir vorgestellt, dass ich im Alter auf einem Feierabendbänkchen sitzen würde, Hand in Hand mit einem lieben Menschen, und wir würden geruhsam den Sonnenuntergang geniessen. Der geruhsame Zustand wollte sich jedoch nie einstellen, und ich realisierte, dass man keinesfalls den ganzen Tag lang den Sonnenuntergang geniessen kann.

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Archiv: BLOG 2017

Der Nuggibaum oder Was kann ich mir noch zumuten?

An unserer Wohnstrasse steht in einem Garten ein kleiner Baum, der über und über mit farbigen Nuggis (Schnuller) behängt ist. Es sind mindestens fünf Dutzend. Ein wenig erinnert der Geschmückte an einen Christbaum, aber Weihnachten ist noch ferne. Sollte es sich um ein Ritual handeln, das einem Kind den Abschied vom Nuggi erleichtert? Und wir? Wovon müssen wir Abschied nehmen?

Die besonderen Ängste im Alter

In jeder Lebensphase haben wir vor irgend etwas Angst, ausser wir unterdrücken sie heldenhaft und gehen furchtlos pfeifend durch das Dunkel. Die biologisch bedingten Ängste, vor Feuer, gefährlichen Tieren oder Gewitterblitzen bringen uns dazu, uns vorzusehen, zu fliehen oder zu kämpfen. Diese Ängste sind nützlich und hilfreich. Da wir aber in zivilisierten Gegenden leben, kommen andere dazu, die sich in unserer Seele abspielen. Wir empfinden sie aber als ebenso bedrohlich. In der Jugend sehen sie anders aus als im Alter. Junge Menschen können Angst haben, ihren Platz in der Welt nicht zu finden, kein genügendes Auskommen zu haben, nicht attraktiv genug zu sein und keine geeigneten Partner zu finden. Die Vergänglichkeit gehört im Allgemeinen nicht zu ihren angstbesetzten Themen. Alte Menschen beschäftigen ganz andere Themen.

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3 Meiner Bücher als hörprobe vorgestellt

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