Elisabeth Schlumpf

Psychotherapeutin und Autorin

neuer blog "Humor"

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Meine Arbeitsweise

Meine berufliche Arbeitsweise wird bestimmt durch die Leitidee des in jedem Menschen vorhandenen Wachstumspotentials. Einschränkende Bedingungen in der Kindheit und Verletzungen im Laufe des Erwachsenenlebens können dieses Potential an seiner vollen Entfaltung hindern.

Ziel einer Psychotherapie ist das Wieder-Herstellen der Verbindung mit den eigenen Wachstumskräften.

Ängste, Depressionen und Suchtphänomene können als Selbstheilungsversuch des Organismus betrachtet werden, sozusagen als "Notausgang" in Überforderungs-Situationen. Körperorientierte Psychotherapie befähigt Menschen, beeinträchtigende oder überholte Verhaltensmuster abzubauen und durch angemessenere zu ersetzen.

Damit wird das Gefühl wieder erlangt, Einfluss auf sich selber nehmen zu können und das eigene Leben im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten zu gestalten.

Mein Konzept ist tiefenpsychologisch fundiert und ganzheitlich orientiert.

Methodisch beziehe ich neben der verbalen Sprache die Körpersprache mit ein. Von daher werden Symptome nicht ausschliesslich als unerwünschte Störfaktoren betrachtet, sondern als Ausdruck und Signale einer zusammenhängenden Einheit von Psyche und Soma. Man kann sie als Aufforderung nehmen, ihre Botschaften zu entschlüsseln und stimmigere Lösungen für die anstehenden Probleme zu finden.  

Eine wichtige Hilfe sind dabei Träume, die oft Hinweise zur Lebens-Situation oder den einzuschlagenden Weg enthalten, die aus tieferen Schichten, dem "inneren Kompass" herkommen.

Film über das Alter...

Mein erster Blog ist ein Geschenk an Sie.

Alt sein – ein schrecklicher Gedanke?

Bestimmt kennen Sie den Satz: "Alt werden wollen wir alle, aber alt sein will niemand."
Er ist bezeichnend für unsere Gesellschaft, über der die Vorstellung vom Alter wie eine drohende Wolke hängt. Alt werden, ja, aber bitte in jugendlicher Frische und Leistungsfähigkeit. Weil älter werden auch bedeutet, etwas von diesen Eigenschaften zu verlieren, fürchten viele Menschen das Altern wie der Teufel das Weihwasser.

Bei Frauen kommt noch der Verlust der Faltenlosigkeit, bei Männern des Stehvermögens dazu. Warum sonst die vielen Reklamen für Anti-Aging-Crèmes und die Angebote für Viagra im Internet? Nicht mehr konkurrenzfähig sein, zum alten Eisen gehören, nicht mehr begehrt werden – wahrhaft ein schrecklicher Gedanke!
Aber muss das so sein, oder sind es unsere Vor-Stellungen, das, was wir vor die Wirklichkeit stellen? Als ich anfing zu begreifen, dass ich selber auch eines Tages alt sein werde, habe ich ein Buch geschrieben, in dem ich mein Konzept eines erfüllten Alters entwickelte. Sein Titel: "Wenn ich einst alt bin, trage ich Mohnrot.“
"Mohnrot“ steht für die drei L, auf die wir auch im Alter nicht verzichten müssen: Liebe, Leidenschaft und Lebendigkeit.

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Ausschnitte aus Meinem BLOG

Humor

„Humor ist der Regenschirm der Weisen“ Diesen Satz von Erich Kästner habe ich als Motto für meine Sammlung von Alterswitzen gewählt. Allerdings habe ich eine Weile gezögert und mir Gedanken darüber gemacht, ob es angeht, einem so ernsten Thema wie dem Alter, das ja auch vielfach mit Krankheit, Sterben und Tod verknüpft ist, humorvoll zu begegnen. Aber meine eigene Freude an gelungenen Witzen – mit einer kunstvoll gesetzten Pointe – hat dann überwogen sowie die Hoffnung, dass auch andere Menschen mit mir übereinstimmen, dass Humor manche Dinge leichter erscheinen lässt.

Die Vergesslichkeit

Leider ist es so, dass das Kurzzeitgedächtnis Im Alter nachlässt. Vielleicht ist es Ihnen schon passiert, dass Sie in die Küche oder ins Badezimmer gegangen sind und sich dort gefragt haben: „Was wollte ich hier eigentlich?“ Oder dass Sie sich nicht erinnern, wo Sie die Autoschlüssel hingelegt haben? Diese Erinnerungslücken sind lästig. Man muss lernen, so gut wie möglich damit umzugehen.

Beziehungen im Alter

Gute Beziehungen, am besten ein ganzes Netzwerk, sind im Alter sehr wichtig. Bei unsern gleichaltrigen Weggefährtinnen und Weggefährten finden wir Resonanz auf unsere Welt, die zum Teil verschwunden ist. Mit jüngeren Menschen tauschen wir uns aus über ihre jetzige Welt, um auch daran teil zu haben. Gute Nachbarn sind ebenfalls wichtig für die gegenseitige Unterstützung im Alltag. Gute Beziehungen bewahren uns vor einer der drei Geisseln im Alter: der Einsamkeit (die andern beiden sind Krankheit und Armut). Ich erinnere mich an eine 92-jährige Freundin, die mit der Zeit alle befreundeten Gleichaltrigen verloren hatte. Was tat sie? Sie ging an Treffpunkte für jüngere Leute, um mit ihnen in Kontakt zu kommen und über ihre Ansichten zu sprechen, und die jungen hatten Freude an der alten lebenserfahrenen Dame, die sich für ihre Anliegen interessierte. Paar-Beziehungen im Alter haben eine ganz besondere Bedeutung.

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